
Birgit Schmidt-Deckert ist Sozialpädagogin und hat schon für verschiedene Zielgruppen gearbeitet, zum Beispiel in der Bezirkssozialarbeit und in Familienbildungsstätten. Nach der Familienphase kam sie zunächst als Krankheitsvertretung in ein Alten- und Servicezentrum (ASZ) des Münchner Roten Kreuzes und leitete von 2013 bis 2024 das ASZ im Münchner Stadtteil Maxvorstadt. Den ersten Kontakt zum Roten Kreuz hatte Birgit aber schon als Kind in Baden-Württemberg: Dort sammelte sie in ihrem Heimatort Spenden für das Rote Kreuz. [Foto: Privat, Hintergrund mit KI generativ zum Quadrat erweitert]
In dieser Folge spricht Gabriel mit Birgit Schmidt-Deckert über ihre Arbeit als Leiterin des Alten- und Servicezentrums Maxvorstadt, das vom Münchner Roten Kreuz betrieben wird. Die Alten- und Servicezentren gibt es in München seit mehr als 40 Jahren, derzeit sind es 33 Einrichtungen in den Stadtteilen. Die Idee ist, einen Begegnungsort für alte Menschen zu schaffen, dessen Angebote sie aktiv mitgestalten können und dessen Ressourcen ihnen helfen, möglichst lange selbstständig in ihrer Wohnung bleiben zu können. Dass das viel mehr ist als ein Seniorentreff, erklärt Birgit anschaulich anhand der Ziele, Zielgruppen, Angebote, Ressourcen und auch der Vernetzungspartner ihres Zentrums. Zudem geht es um Lobbyarbeit und Anwaltschaft für die Interessen von Senior:innen, um Altersarmut, Demenz und Einsamkeit, um den Umgang mit Sterben und Tod und auch um den Mehrwert, den Ehrenamtliche im Alten- und Servicezentrum bieten können.